Ein Korpus, der durch seine wie abgebrochen scheinenden unbearbeiteten Enden keine Aussage über das Woher und das Wohin machen kann, wird von zwei Stützen getragen.

Trotz Schwächung durch einen Bruch in der Mitte des Körpers, der eine Schwächung oder eine Wunde sichtbar macht, hat die Skulptur eine dynamische, eine positive Aufwärtsbewegung.

Dieses Bild hat sowohl für individuelle als auch gesellschaftliche Entwicklungen Symbolcharakter, finden wir doch dort diese Brüche als Herausforderungen, die es zu meistern (überbrücken) gilt.
Wer möchte, kann im Kunstwerk eine Metapher für das Leben sehen. Die tragenden Stützen könnten Liebe und Hoffnung symbolisieren. 
 

Günter Braun 

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